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Lange ist’s her

Die Gründung

Fussball – diese unendliche Geschichte wurde schon in Ludwigsfelde geschrieben, als der Ort noch nicht einmal 3000 Einwohner zählte. So ist der 1938 vom gerade frisch ansässig gewordenen Kaufmann Erich Vogler gegründete Fussballverein der älteste Sportverein der Stadt – diese Tatsache dürfte unumstößlich sein. Kaum den Kinderschuhen entwachsen, erwarben sich die Ludwigsfelder einen guten Ruf, weil zahlreiche süddeutsche Daimler-Arbeiter das spielerische Niveau hochhielten und man selbst in den Vorkriegs- und Kriegsjahren den Luckenwaldern Paroli bieten konnte.

Eine Jugendmannschaft hatte man auch schon, und dabei waren Gerhard Hochfeld und die heute schon verstorbenen Heinz Naumann und Günther Kerbs. Nach dem Zusammenbruch 1945 gab erst einmal nur Fussball im Rahmen der Politischen Organisationen wie der FDJ. Aber als man wieder einen regelmäßigen Spielbetrieb hatte, war Ludwigsfelde – wieder unter Erich Vogler – als SG Vorwärts Ludwigsfelde dabei. 1946 spielte man noch in der Liga der „Städte rund um Berlin“, aber schon 1950 dümpelte in einer D-Gruppe in Berlin im Mittelfeld herum, in der man sich sogar hinter Großbeeren platzierte.

Unter neuem Namen

Die SG Vorwärts Ludwigsfelde wechselte in den nächsten Jahren ihren Namen nach den jeweiligen Trägerbetrieben. So nannte man sich „Traktor“, weil die MTS das Sagen hatte. Danach wurde man den Baubetrieben zugeschlagen, die das Industrie-Werk errichteten, und man hieß „Aufbau“. Mit dem Industriewerk Ludwigsfelde kam dann der neue Name „Motor“ und auch die in der DDR übliche Unterstützung des Sports.

Ludwigsfelde längst aus dem Berliner Spielbetrieb ausgeschieden, stieg in jahrelangem Ringen von der Kreisklasse in die Bezirks-Liga auf und auch wieder ab und dann wieder auf und – auf einmal geschah das Wunder: Henningsdorf verletzte irgendwelche Weisungen des DTSB, des Sportverbandes der DDR, und Ludwigsfelde stieg in die zweithöchste Spielklasse der DDR, in die DDR-Liga auf.

Man spielte damals auf dem neuen Sportplatz an der August-Bebel-Schule und 3000 Zuschauer waren dabei keine Seltenheit. Große Spiele konnte man sehen, wie das 2:2 gegen den FC Union Berlin. Leider konnte aber Trainer Klaus Albrecht, der unter dem Namen Ali hier Fussballgeschichte schrieb, die Klasse nicht halten und wieder war jahrelang Bezirksliga angesagt.

Ein neues Zeitalter

Ein neues Zeitalter im Ludwigsfelder Fussball begann, als man von Seiten des Autowerkes dem versteckten Profitum den Vorrang gab. Zuerst waren es sowjetische Spitzenspieler wie Morossow und Adschem. Sie schossen den Ludwigsfelder Fussball aus der Bezirksliga in die DDR-Liga. Dort angekommen, wurden aber Ausländer nicht geduldet und Ludwigsfelde wurde dank der reichlich fließenden Gelder zum Drehkreuz zweit und drittklassiger Fussballer der DDR. Natürlich waren auch erstklassige Kräfte dabei, denn die Bezahlung bei „Motor“ brauchte sich hinter den Spitzenklubs des Landes, wie BFC Dynamo Berlin, nicht zu verstecken.

Die Wende

Die Wende kam, es wendete sich auch im Fussball und plötzlich hatten in der Ludwigsfelder Leitung Leute das Sagen für die Fussballsport ein Fremdwort war. In falscher Einschätzung der spielerischen und wirtschaftlichen Situation stufte man sich freiwillig viel zu weit zurück und hatte danach, als sich überall die Lage stabilisiert hatte, jahrelang zu kämpfen, um wieder in einer aktzeptablen Klasse zu spielen.

1996 sagte man sich von der BSG „Motor“ los, gründete den Ludwigsfelder FC e.V.

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